Ammercat-Regatta 2015

Ammercat-Regatta 2015 in Breitbrunn am Ammersee

Am 9. / 10. Mai fanden sich 20 Teilnehmer zur diesjährigen Ammercat-Regatta beim SVBb in Breitbrunn am Ammersee ein. Unter ihnen waren auch unsere Mitglieder Georg Reutter und Norbert Bauer.

An beiden Tagen konnten 5 Wettfahrten mit Wind aus westlichen Richtungen mit einer Stärke zwischen 3 und 4 gesegelt werden. Trotz Winddrehungen und kräftigen Böen bis zu 5 Bft  kamen die A-Cat Segler ganz gut zurecht. Allerdings erlitten 3 Teilnehmer bereits in der ersten Wettfahrt Materialschäden, die zur Aufgabe der Wettfahrt führte. Leider war für diese Segler die Regatta vorzeitig beendet, da die aufgetretenen Schäden nicht rechtzeitig vor den nachfolgenden Wettfahrten behoben werden konnten.

Mit 5 Punkten bei einem Streichresultat war Georg in diesem Jahr der Gewinner der Ammercat-Regatta. Obwohl er bei 3 Wettfahrten als erster die Ziellinie überquerte und in einer weiteren Wettfahrt als zweiter das Ziel passierte hatte nur einen Punkt Vorsprung. Ein sehr gutes Ergebnis konnte auch Norbert verbuchen, denn er wurde mit 21 Punkten 4ter im Gesamtklassement. Die Wassersportabteilung gratuliert und freut sich mit euch zu diesem schönen Erfolg.

Regattaberichte 2015

Berichte von A-Cat Regatten in Italien und auf dem Brombachsee

Früh begann Georg Reutter die Segelsaison 2015, denn bis heute hat er schon an 3 A-Cat Regatten teilgenommen. Die erste Regatta fand bereits Ende März in Siracus auf Sizilien statt, also noch vor der Eröffnung der Segelsaison auf dem Ammersee. Zwei Wochen später startete er nochmal in Italien, nämlich in Cesenatico. Die letzte Regatta, über die berichtet werden soll,  fand Ende April auf dem Brombachsee statt.

SONY DSCQuelle: Mit freundlicher Unterstützung der Vereinigung Deutscher A-Division Catamaran Segler e.V.

 

Auftaktregatta am 21./ 22. März in Siracus auf Sizilien

Der italienische Verband richtete hier seine erste nationale Ausscheidungsregatta 2015 aus. Gemeldet hatten nur 11 Boote, davon kamen 6 Teilnehmer aus Deutschland. Also ein recht kleines Feld. Ausgetragen wurden sechs Wettfahrten mit Windstärken zwischen 8 und 14 Knoten. Auf fünf der sechs Wettfahrten gab es Windgeschwindigkeiten über 10 Knoten. Erschwert wurden die sämtliche Wettfahrten durch Treibgut im Wasser, was zu kleineren Schäden an den Booten führte.

Da Georg nur an 3 Wettfahrten teilnahm, belegte er mit 47 Punkten in der Gesamtwertung den 10ten Platz.

 

Vele di Pasqua am 4. bis 6. April in Cesenatico, Italien

Die Wetterbedingungen in Cesenatico können Jahreszeit bedingt sehr unterschiedlich sein. Im Sommer überwiegt Thermik während man sich im Frühjahr mit Flauten oder Starkwind auseinander setzen muss. So war es auch in diesem Jahr. Von den 29 gemeldeten Teilnehmern traten am ersten Tag aber nur 16 zu zwei Wettfahrten an. Diese begannen mit einem Wind von 9 Knoten, der dann Im Tagesverlauf mehr und mehr einschlief. Bedingt durch eine auflandige Sturmfront, die in der folgenden Nacht kam, wurden die Schleusen zum Hafen für die nächsten Tage geschlossen. Damit fand die Regatta ein vorzeitiges Ende.

In der Gesamtwertung konnten somit nur 2 Wettfahrten  berücksichtigt werden. Da auch Georg nur eine Wettfahrt segelte, in der er als 4.ter das Ziel passierte, belegte er in der Endabrechnung Rang 15 mit 36 Punkten.

 

Katamarangau am 25./26. April auf dem Brombachsee

Zur Regatta fanden sich 19 Segler ein. Gesegelt wurden 3 Wettfahrten bei wechselnden Winden aus unterschiedlichen Richtungen. Eine 4te Wettfahrt musste wegen widriger Verhältnisse abgebrochen werden.

Georg gewann die erste und dritte Wettfahrt. In der zweiten Wettfahrt gab es eine Tonnenberührung, die er selber bei der Regattaleitung anzeigte und somit disqualifiziert wurde. Ohne sein Missgeschick hätte Georg die Regatta vielleicht als Sieger beenden können aber so blieb ihm nur 22 Punkten Rang 7 mit in der Gesamtwertung.

Bayerisches Wanderrudertreffen 2014

Auf dem Bayrischen Wanderrudertreffen in Miltenberg wurde die Wassersportabteilung des TSV Herrsching als Sieger der Gruppe B, (31 bis 80 aktive Ruderer) mit dem Bayerischen Wanderruderpreis 2013 geehrt. Diesen Preis errangen 49 Wanderruderer mit insgesamt 2.597 km auf den Gewässern Ammer-, Boden-, Schweriner- und Starnberger See sowie auf dem Hochrhein und der Weser.

Nachstehend zu finden ist ein Bericht vom Wanderrudertreffen, der im Rudersport – Ausgabe 11/2014 erschienen ist.

WRT2014_3

Vereinsmeisterschaft Segeln II – 28.09.2014

Zunächst begann der zweite Abschnitt der Vereinsregatta mit einer Überraschung, denn es durfte ein neues Segelboot getauft werden. Gestiftet wurde der Abteilung eine Gipsy Star von Herrn Geisler, der das Segeln nun aufgegeben und zuvor selber lange gesegelt hatte. Martin erinnerte in seiner Ansprache an Vorstellungen und Intensionen des Spenders, der leider nicht anwesend sein konnte, und taufte das Boot auf den Namen „D’Geisler“ verbunden mit dem Wunsch „Allzeit gute Fahrt und immer eine Handbreit Wasser unter dem Kiel“.

Vereinsregatta 3

Anschließend wurde bei konstantem Wind um 2 – 3 Beaufort und Sonnenschein die 2te Wettfahrt zur Vereinsmeisterschaft ausgetragen. Die zuvor getaufte Gipsy Star wurde gleich zur Regatta eingesetzt und konnte beweisen was in ihr steckt..

Es traten dieses Mal 11 Mitglieder in 5 unterschiedlichen Bootsklassen an. Zu segeln war ein Dreieckskurs, der 4mal zu umfahren war. Die Opti-Segler mussten den gleichen Kurs allerdings nur 2mal segeln.

Vereinsregatta 2

Wie schon in der ersten Wettfahrt, war wieder Hans Jörg mit seiner HC 16 in einer gesegelten Zeit von 36:51 min schnellstes Boot. Auch Bernd mit seinem Laser konnte sein Ergebnis wiederholen, denn er gewann nach berechneter Zeit die Wettfahrt in 37:53 min.

Vereinsregatta 1

Die Gesamtwertung zeichnete ein etwas anderes Bild. Obwohl in beiden Wettfahrten insgesamt 16 Segler antraten, kamen nur 6 Segler in die Wertung, denn alle anderen starteten entweder nur in einer Wettfahrt oder sie gaben wegen zu wenig Wind auf. Vereinsmeister wurde mit 2 Punkten Bernd, dem Gewinner beider Wettfahrten, vor Richard, mit 6 Punkten.

Vereinsregatta 2

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Vereinsregatta 4

Die vollständigen Ergebnisse der Gesamtwertung und der 2ten Wettfahrt sind aus den nachstehenden Tabellen zu entnehmen.

Wie üblich, gab es zum Abschluss eine Siegerehrung, bei ebenfalls für das leibliche Wohl gesorgt wurde. Es endete mit dem Dank an die Wettfahrtleitung einschließlich aller Helfer und Beteiligten. für den reibungslosen Ablauf dieser schönen Veranstaltung.

Gesamtwertung nach berechneter Zeit

Segler

Vorschoter

Boot

Wettfahrt

 

 

 

1

2

 

 

Zeit

Bernd Maier Laser 1 1

1

2

1:02:43

Richard Zepf Laser 4 2

2

6

1:05:50

Hans Jörg Spitschan HC 16 2

5

3

7

1:26:53

Martina Oltrogge Laser 3

4

4

7

1:27:00

Thomas Lederer Barbara Dose (#) HC 16 6

8

5

14

1:52:24

Peter Pfortner A-Cat 7

11

6

18

2:14:47

Bermerkung:           #  →  Mitgesegelt nur in Wettfahrt

Diese Teilnehmer blieben in der Gesamtwertung unberücksichtigt

Segler

Vorschoter

Boot

Wettfahrt

Zeiten

 

 

 

1

2

Gesegelt

Berechnet

 

Felix Mittag Maximilian Schalück Top Cat F1 5

DNS

00:51:25

00:51:31

Volker Schön Martin Wirries Gipsy Star

DNS

3

00:45:35

00:41:04

Anna Stieglmaier

 

Opti

DNS

6

00:40:22

00:46:40

Wolfgang Ritter

 

HC 16

DNS

7

00:42:30

00:48:18

Luke Ottersbach Opti

DNS

9

00:43:54

00:50:46

Thomas Lauffer HC 16

DNS

10

00:49:03

00:55:44

Solveig Birth Thomas Lauffer HC 16

DNF

DNS

Robert Weinhart Chiemsee

DNF

DNS

Plätte
Martin Wirries Julian Wirries VB – Jolle

DNS

DNS

Nina Rebhan Opti

DNS

DNS

 

Roseninselachter-Regatta 2014

Jährlich, wie gewohnt, richtet der Münchner Ruder- und Segelverein (MRSV) am 2ten Wochenende des Oktoberfestes seine traditionelle Roseninselachter-Regatta aus, die in diesem Jahr am 27.09.2014 zum 30ten Mal auf dem Starnberger See stattfand. Mit einer Streckenlänge von 12 km ist sie eine der größten Langstreckenregatta in Deutschland.

Mit internationaler Beteiligung aus Großbritannien, Italien und Österreich hatten sich 80 Mannschaften angemeldet. Auch der TSV Herrsching trat zum 3ten Mal mit einen Skullachter an, der in diesem Jahr in der Klasse MM/W 8+ C Gig (Master Männlich/Weiblich, Altersklasse C) startete.

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Ausgetragen wurden die Wettfahrten in 5 Abteilungen, in denen maximal 24 Boote an den Start gingen. Die Rennen begannen frühmorgens bei sonnigen Wetter, angenehmen Temperaturen und problemloser Welle. Am frühen Nachmittag kamen Wolken, die Sonne verschwand und je später es wurde die Wellen zunehmend höher und problematischer.

In der letzten Abteilung der Regatta waren 13 Boote am Start unter ihnen auch unsere Mannschaft mit Annette, Bernardo, Anja, Traudi, Bernd, Eva, Peter Pf., Heinz und Stm. Volker. Die direkten Gegner unserer Altersklasse war die RG München und den Tutzinger RV.

IMG_3846_Roseninselachter1

Bei ‚achterlichem Wind‘ bis zu den 2 Wendebojen nahe der Roseninsel war das Rudern eigentlich problemlos. Alle Boote unserer Gruppe lagen mit einem Abstand von wenigen Bootlängen dicht beieinander. Auf dem Weg zum Ziel wurde gegen Wind und Welle gerudert und wurde für uns zunehmend schwieriger, denn Wellen schlugen gegen aufgedrehte Blätter und es sich nicht immer vermeiden, das die Skulls von Wellen unterschnitten wurden. So war es nicht verwunderlich, dass die Ruder aus den Händen glitten. Da sich Wellen zusätzlich an den Auslegern  brachen, lief auch Wasser über die Bordkante ins Boot. Das größte Missgeschick ereilte uns bereits kurz nach der Wende, denn dem Ruderer im Bug brach ein Skull.. Das abgebrochene Teil schwamm am Boot vorbei und wurde vom Steuermann wieder ins Boot gezogen. Mit dem verbliebenen Skull wurde jedoch weitergerudert. Der Abstand zu dem vor uns liegenden Boot vergrößerte sich zunächst nicht und nachfolgende Boote konnten auch nicht aufholen. Das Handycap machte sich erst im Endspurt bemerkbar, da sich der Abstand zu den vor uns liegenden Booten vergrößerte.

Dennoch kam TSV H in einer geruderten Zeit von 54:10,00 min nur 28,2 s nach der RG München als 4tes Boot ins Ziel. Nach weiteren 12,2 s überquerte der Tutzinger RV die Ziellinie. Damit erreichten alle Boote dieser Altersgruppe das Ziel innerhalb von 50,2 s. Die Bestzeit aus den Vorjahren konnte allerdings nicht unterboten werden.

Im Gesamtergebnis erreichte der TSV Herrsching Platz 47 von 71 gewerteten Booten. Im Hinblick auf die Wetterlage und ihren Randbedingungen kann die Mannschaft mit diesem Ergebnis mehr als  zufrieden sein. Franziska Walters, eine Ruderin der Uni München, sagte der Süddeutschen Zeitung „Wenn das Boot vollläuft, hast du ein Problem“. Es gab einige Boote, die ein Problem hatten, die Mannschaft des TSV Herrsching hatte keins.

 

Prienathon – Regatta 2014

In diesem Jahr beteiligte sich der TSV Herrsching erstmalig am 20.September 2014 zum 10 jährigem Jubiläum der Prienathon Regatta, die vom Ruderverein Prien am Chiemsee ausgerichtet wird.

Der Prienathon ist eine Langstreckenregatta von 12 km und auf deren Strecke trapezförmig  um drei Chiemseeinseln zu runden sind. Startberechtigt sind nur C-Gig Doppelvierer mit Steuermann für Jugendliche und Erwachsene, die auch gemischt in einem Massenstart auf die Strecke gehen.

Die Wertung erfolgt nach berechneter Zeit mit nachfolgenden Regeln

  • Basis ist ein Mannschaftsalter (ohne Steuermann) von 120 Jahren für Erwachsene bzw. 80 Jahre für Jugendliche
  • Für je 10 Jahre darüber werden für Erwachsene 0,7 % bzw. 1,5 % der     geruderten Zeit abgezogen. Für jede mitrudernde Dame reduziert sich die Zeit um weitere 2 %

Der TSV Herrsching nahm mit 2 Booten an der Regatta teil. Eines davon war eine reine Männermannschaft mit einem Alter von 307 Jahren während das zweite Boot mit einer gemischten Mannschaft und einem Alter von 221 Jahren zur Wettfahrt antrat.

Der Chiemsee zeigte sich von seiner freundlichen Seite, denn es war sonnig und die wenigen Wellen wurden nur von der Berufsschifffahrt verursacht. Gewonnen wurde die Wettfahrt vom Schleißheimer RC in einer berechneten Zeit von 48:11 Minuten und gewannen somit den Prienathon Wanderpokal.

Nach einer Zeit von 55:42 Minuten gingen Heike, Gerda, Traudi, Bernardo und Claudia am Steuer als erstes TSV Boot über die Ziellinie und belegten damit Platz 13 in der Gesamtwertung. Unsere zweite Mannschaft mit Uwe,  Burkhard, Peter Pom., Ludwig und Steuermann Volker belegte in einer Zeit von 55:42 Minuten Rang 14. Diese Mannschaft erhielt als älteste Mannschaft Chiemgauer Marzipan und Lebkuchen einen Sonderpreis.

Wanderfahrt auf dem Plan- und Heiterwangersee

Der Münchner Ruder- und Segelverein (MRSV) hat eine Wanderfahrt am 6. September auf dem Plan- und Heiterwangersee auch dem TSV Herrsching angeboten, zu der sich schließlich 7 Mitglieder aus der Wassersportabteilung anmeldeten.

Kurz vor Fahrtantritt musste unglücklicherweise ein Ruderer absagen, für den es leider kein Ersatz gab und so starteten nur 9 Ruderer aus den Vereinen MRSV, SC Riederau und dem TSV Herrsching mit den am Vortag verladenen Vierern zum Plansee.

Palnsee1a

Nach der Ankunft wurden die Boote sofort aufgeriggert und mit der Umrundung des Plansees begonnen. Da der See relativ klein ist wurde jede vorhandene Bucht ausgerudert. Am Ende des Sees ging es über kurze Zufahrt zum noch kleineren Heiterwangersee. Auch dieser See wurde unter Ausnutzung jeder Bucht umrundet. Die Mittagspause wurde in einem Gasthaus am Ende des Hinterwangersees eingelegt wo sich eine Wiese befand auf der wir beide Boote gut lagern konnten. Anschließend ruderten wir wieder zu unserem Ausgangspunkt zurück.

Die Wetterverhältnisse waren wechselhaft. Überwiegend war es wolkig aber aber es schien auch hin und wieder die Sonne. Beeindruckend war das Panorama der Ammergauer Berge, die den Plan- und Heiterwangersee umgaben und teilweise in Ufernähe steil anstiegen.

Ein ganz besonderer Dank gilt dem Fahrtenleiter Claus vom MRSV für seine gelungene Organisation dieser. Wanderfahrt.

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Fußballdamen im Ruderboot

Ausgleichstraining der Fußballdamen im Ruderboot

Die Fußballabteilung des TSV Herrsching vereinbarte mit der Wassersportabteilung ein Ausgleichstraining für die Fußballdamen. Begeistern davon konnten sich 7 Damen mit dem Trainer, die sich dann in unserem Bootshaus in Wartaweil einfanden.

Ausgleichstraining - Fußballdamen image (5)

Da niemand zuvor gerudert hatte, erläuterte unser Ausbilder Martin zunächst in einer kurzen Einweisung die Besonderheiten und den Bewegungsablauf im Rudersport. Nachdem das Ruderboot ins Wasser gebracht wurde, kam die Mannschaft nach den ersten Anfangsschwierigkeiten mit dem ungewohnten Bewegungsablauf immer besser zurecht, so dass das Boot zügig an Fahrt gewann. Nach knapp einer Stunde kamen alle wohlbehalten aber erschöpft wieder zurück an den Steg.

Ausgleichstraining - Fußballdamen image (4)