Ruderstatistik 2014 des DRV

Ruderstatistik 2014 des DRV  –  TSVH erfolgreich

Mittlerweiler liegt vom Deutschen Ruderverband die Fahrten- und Wanderruderfahrtenstatistik sowie die Auswertung für den Winsauer Preis 2014 vor (Verbandsmagazin Rudersport 08/2015). Die Auswertung erfolgte jeweils in 5 Gruppen, die sich nach Anzahl der aktiven Ruderer richtet. Die Wassersportabteilung des TSV Herrsching wird in der Gruppe der Vereine mit 81 bis 150 Ruderern geführt.

Winsauerpreis 2014

Dieser Preis (in der Erinnerung an Georg Winsauer) wird jährlich neu ausgeschrieben; es werden die besten Durchschnittswerte bei Fahrtenabzeichen und Mannschaftswanderruderkilometer pro aktives Mitglied bewertet Die Punktzahl wird aus der Anzahl der Fahrtenabzeichen im Quadrat und den Wanderruderkilometern ermittelt.

Die 90 aktiven Ruderer unserer Abteilung erhielten 10 Fahrtenabzeichen und ruderten 4.201 Mannschaftskilometer. Im bundesweiten Ergebnis belegten sie mit 5.186 Punkten Platz 34 unter 68 Platzierungen. Unter den vier in die Gruppe 81 – 151 Ruderer fallenden  bayerischen Vereinen war unsere Abteilung der erfolgreichste Verein gefolgt vom RC am Lech Kaufering auf Platz 52, dem Kitzinger Ruderverein auf Platz 57 und dem Landshuter Ruderverein auf Platz 68.

Fahrten- und Wanderruderstatistik 2014

Hier wird die Reihenfolge nach gefahrenen Mannschaftskilometern bestimmt. Zudem werden die Kilometer nach Alter und Geschlecht unterschieden. In unserer Abteilung ruderten die Frauen 2.629 km, die Männer 1.452 km, die Juniorinnen 30 km und die Junioren 90 km. Die Summe von 4.201 Mannschaftskilometer erbrachten 69 Ruderer. Mit dieser Leistung belegte unsere Abteilung  bundesweit Platz 49 von 70 gewerteten Vereinen. Befahren wurden von uns der Ammersee, Berliner und Ruppiner Gewässer, Donau, Main und Weser sowie Gewässer in Polen.

Schaut man sich dieses Ergebnis wieder aus Bayerischer Sicht an, so ist der RC am Lech Kaufering mit 4.720 Mannschaftskilometer auf Platz 45 der erfolgreichste Verein aus Bayern gefolgt vom Kitzinger Ruderverein auf Platz 46. Der TSV Herrsching belegte Platz 49 und dem Landshuter Ruderverein auf Platz 70.

Gemessen daran, dass der TSVH in der Bewertungsgruppe mit 90 Aktiven am unteren Rand der von 81 bis 150 reichenden Aktiven liegt, erzielten die Ruderinnen und Ruderer des TSVH bundesweit eine recht gute Platzierung und konnten innerhalb Bayerns sogar einen ersten bzw. dritten Platz belegen!

Ruderstatistik 2014 des DRV

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Mondscheinfahrt 2015

Nach kühlem, regnerischem Wetter und Wellen auf dem Ammersee besserte sich die Wetterlage in den ersten Julitagen zunehmend. Abends war es nun warm bei angenehmen Temperaturen und spiegelglatter See.

So entschlossen sich am 3. Juli kurzfristig 24 Ruderer in 5 Vierern zu einer Mondscheinfahrt. Zunächst konnte ein wunderschöner Sonnenuntergang während der Umrundung der Herrschinger Bucht beobachtet werden.

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Nach Sonnenuntergang setzten alle Boote vorschriftsmäßig ein weißes Rundumlicht. Vor dem Kurschlösschen trafen sich sämtliche Teilnehmer dicht beieinander in Ufernähe. Bei klarem Himmel und dem inzwischen orangefarben leuchtenden Mond wurde in den Booten mitgebrachte Leckereien sowie Getränke gereicht. Abschließend vor dem Rückweg zum Bootshaus konnte noch ein Feuerwerk auf der anderen Uferseite beobachtet werden. Der Dank aller Ruderer gilt den Organisatoren dieser stimmungsvollen Mondscheinfahrt.

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Regattabericht 2015 – Ammersee West Cup Schondorf

Ammersee West Cup 2015 in Schondorf

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Unsere A-Cat und Opti Segler beteiligen sich seit Saisonbeginn intensiv am Regattageschehen und konnten hervorragende Ergebnisse erzielen, die gekrönt wurden durch einen Sieg von Georg in der Ammercat Regatta.

Ob diese Erfolge für die Ruderer ein Grund waren ebenfalls ins Regatta-geschehen einzusteigen, ist zwar nicht näher bekannt – jedenfalls entschlossen sich die Ruderer am 14. Juni am Ammersee West Cup teilzunehmen, einer Regatta, die vom Ruderclub „Wilde Woge“ in Schondorf veranstaltet wurde.

Ausgeschrieben waren 2 Wettfahrten, eine Kurzstrecke über 4 km sowie eine Langstrecke über 12 km für alle Bootstypen, die mit Ruder oder Paddel und Muskelkraft bewegt werden können. Demzufolge sind Ruderboote (alle Klassen und Typen), Kajaks/Canadier (alle Klassen und Typen), Surfski, Outrigger, SUP und Drachenboot startberechtigt.

Der TSV Herrsching hat 3 Boote gemeldet, nämlich 2 Vierer (davon ein reines Frauenboot), für die Kurzstrecke sowie den Achter für die Langstrecke. Alle Boote wurden am frühen Morgen des Wettkampftages unter Einsatz von Shuttle Ruderern nach Schondorf gerudert. Durch diese Maßnahme konnten einige Teilnehmer Kräfte für die Wettfahrt sparen. Daher ein ganz besonderer Dank an alle Shuttle Ruderer

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Ammerseecup_3Zur Kurzstrecke gingen insgesamt 21 Boote an den Start, davon 17 Ruderboote, 2 Kajaks sowie je 1 Outrigger und SUP. Den besten Start legte das Boot Herrsching II hin, ein Vierer in gemischter Besetzung mit Volker, Andrea, Peter Pom., Marc und Günter am Steuer. Die Führung konnte allerdings nicht lange gehalten werden, denn trotz heftiger Gegenwehr überholten uns einige Ruderboote. Gewonnen wurde die Kurzstrecke vom Juniorteam „The Skulls“ des SC Riederau in einer Zeit 17:47,4 min. Das Boot Herrsching II war nach 20:13,6 min und einem Rückstand von 2:36,6 min auf den Sieger als 7tes Boot im Ziel. Auch unser Frauenvierer Herrsching III in der Besetzung mit Anja, Elke, Claudia, Michaela und Steuerfrau Annette lieferten ein gutes Ergebnis ab, denn sie belegten in einer geruderten Zeit von 21:41,2 min Platz 10. Im Vergleich der angetretenen Vierer belegten Herrsching II und Herrsching III den 2. bzw. 3. Platz nach dem Siegervierer des SC Riederau mit 18:43,8 min.

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Zur Langstrecke fanden sich 15 Boote an der Startlinie ein, davon 7 Kajaks,           1 Drachenboot sowie 7 Ruderboote. Darunter unser Achter mit Bernardo, Annette, Thomas, Traudi, Eva, Bernd, Peter Pf., und Schlagmann Heinz mit Volker am Steuer. Nach einem mittelprächtigen Start gelang es nach kurzer Zeit die Führung des Feldes zu übernehmen, die über weite Strecken gehalten werden konnte. Schwierig wurde es immer an allen Wendemarken. Im Rennen fiel generell auf, dass Kajaks im Sog der Ruderboote mühelos folgen konnten. Unmittelbar vor der Wendemarke scherten die Kajaks aus, legten einen Zwischenspurt ein, rundeten die Boje auf kürzestem Weg und erarbeiteten sich durch dieses Manöver einen erheblichen Vorsprung vor den Ruderbooten, die bedingt durch ihrem großen Wenderadius wesentlich länger brauchten. Besondere Schwierigkeiten hatte der Achter an der südlichen Wendemarke, die sich in Ufernähe dicht an einem Bojenfeld befand. Auch hier konnte eine Bojenkollisionen nur durch einen Stopp und Wendemanöver vermieden werden. Durch derartiges Manöver ging die inzwischen komfortable Führung verloren und der Achter wurde nach hinten durchgereicht. Vor Umrundung der letzten Boje, die 2 km vor dem Ziel war, lagen wir immer noch hinter einem führenden Kajak und dem Vierer aus Kaufering. Nach der Wende gelang es mit mehreren Zwischenspurts die Kauferinger zu überholen und in Schlagdistanz zum Kajak aufzuschließen.

Erst mit letzten Kraftanstrengungen konnten wir uns vor dem Kajak in einer Zeit von 58:08,2 min und minimalem Vorsprung von nur 9,2 Sekunden ins Ziel retten. Mit dieser Leistung wurde der Achter nicht nur Sieger der Langstrecke über 12 km sondern konnte auch den dazugehörigen Wanderpokal nach Herrsching entführen. Hut ab aber auch vor Leistung  von Tomáš Zástěra, unserem härtesten Gegner, der es uns alles abverlangt hat. Wir hoffen sehr, dass ihm die Marmelade, die jeder Teilnehmer bei Siegerehrung erhielt, die herbe Niederlage ein wenig versüßen konnte.

Für die hervorragende Durchführung der Regatta bedanken sich alle Herrschinger herzlichst bei der Wettfahrtleitung, und den Organisatoren mit ihren Helfern der Wilden Woge sowie bei der Wasserwacht in Schondorf, die mit ihren Motorbooten für die Sicherheit der Teilnehmer auf dem Wasser bereit stand.

Regattabericht 2015 – Ammersee West Cup in Schondorf HP

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Bayerisches Wanderrudertreffen 2014

Auf dem Bayrischen Wanderrudertreffen in Miltenberg wurde die Wassersportabteilung des TSV Herrsching als Sieger der Gruppe B, (31 bis 80 aktive Ruderer) mit dem Bayerischen Wanderruderpreis 2013 geehrt. Diesen Preis errangen 49 Wanderruderer mit insgesamt 2.597 km auf den Gewässern Ammer-, Boden-, Schweriner- und Starnberger See sowie auf dem Hochrhein und der Weser.

Nachstehend zu finden ist ein Bericht vom Wanderrudertreffen, der im Rudersport – Ausgabe 11/2014 erschienen ist.

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Roseninselachter-Regatta 2014

Jährlich, wie gewohnt, richtet der Münchner Ruder- und Segelverein (MRSV) am 2ten Wochenende des Oktoberfestes seine traditionelle Roseninselachter-Regatta aus, die in diesem Jahr am 27.09.2014 zum 30ten Mal auf dem Starnberger See stattfand. Mit einer Streckenlänge von 12 km ist sie eine der größten Langstreckenregatta in Deutschland.

Mit internationaler Beteiligung aus Großbritannien, Italien und Österreich hatten sich 80 Mannschaften angemeldet. Auch der TSV Herrsching trat zum 3ten Mal mit einen Skullachter an, der in diesem Jahr in der Klasse MM/W 8+ C Gig (Master Männlich/Weiblich, Altersklasse C) startete.

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Ausgetragen wurden die Wettfahrten in 5 Abteilungen, in denen maximal 24 Boote an den Start gingen. Die Rennen begannen frühmorgens bei sonnigen Wetter, angenehmen Temperaturen und problemloser Welle. Am frühen Nachmittag kamen Wolken, die Sonne verschwand und je später es wurde die Wellen zunehmend höher und problematischer.

In der letzten Abteilung der Regatta waren 13 Boote am Start unter ihnen auch unsere Mannschaft mit Annette, Bernardo, Anja, Traudi, Bernd, Eva, Peter Pf., Heinz und Stm. Volker. Die direkten Gegner unserer Altersklasse war die RG München und den Tutzinger RV.

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Bei ‚achterlichem Wind‘ bis zu den 2 Wendebojen nahe der Roseninsel war das Rudern eigentlich problemlos. Alle Boote unserer Gruppe lagen mit einem Abstand von wenigen Bootlängen dicht beieinander. Auf dem Weg zum Ziel wurde gegen Wind und Welle gerudert und wurde für uns zunehmend schwieriger, denn Wellen schlugen gegen aufgedrehte Blätter und es sich nicht immer vermeiden, das die Skulls von Wellen unterschnitten wurden. So war es nicht verwunderlich, dass die Ruder aus den Händen glitten. Da sich Wellen zusätzlich an den Auslegern  brachen, lief auch Wasser über die Bordkante ins Boot. Das größte Missgeschick ereilte uns bereits kurz nach der Wende, denn dem Ruderer im Bug brach ein Skull.. Das abgebrochene Teil schwamm am Boot vorbei und wurde vom Steuermann wieder ins Boot gezogen. Mit dem verbliebenen Skull wurde jedoch weitergerudert. Der Abstand zu dem vor uns liegenden Boot vergrößerte sich zunächst nicht und nachfolgende Boote konnten auch nicht aufholen. Das Handycap machte sich erst im Endspurt bemerkbar, da sich der Abstand zu den vor uns liegenden Booten vergrößerte.

Dennoch kam TSV H in einer geruderten Zeit von 54:10,00 min nur 28,2 s nach der RG München als 4tes Boot ins Ziel. Nach weiteren 12,2 s überquerte der Tutzinger RV die Ziellinie. Damit erreichten alle Boote dieser Altersgruppe das Ziel innerhalb von 50,2 s. Die Bestzeit aus den Vorjahren konnte allerdings nicht unterboten werden.

Im Gesamtergebnis erreichte der TSV Herrsching Platz 47 von 71 gewerteten Booten. Im Hinblick auf die Wetterlage und ihren Randbedingungen kann die Mannschaft mit diesem Ergebnis mehr als  zufrieden sein. Franziska Walters, eine Ruderin der Uni München, sagte der Süddeutschen Zeitung „Wenn das Boot vollläuft, hast du ein Problem“. Es gab einige Boote, die ein Problem hatten, die Mannschaft des TSV Herrsching hatte keins.

 

Prienathon – Regatta 2014

In diesem Jahr beteiligte sich der TSV Herrsching erstmalig am 20.September 2014 zum 10 jährigem Jubiläum der Prienathon Regatta, die vom Ruderverein Prien am Chiemsee ausgerichtet wird.

Der Prienathon ist eine Langstreckenregatta von 12 km und auf deren Strecke trapezförmig  um drei Chiemseeinseln zu runden sind. Startberechtigt sind nur C-Gig Doppelvierer mit Steuermann für Jugendliche und Erwachsene, die auch gemischt in einem Massenstart auf die Strecke gehen.

Die Wertung erfolgt nach berechneter Zeit mit nachfolgenden Regeln

  • Basis ist ein Mannschaftsalter (ohne Steuermann) von 120 Jahren für Erwachsene bzw. 80 Jahre für Jugendliche
  • Für je 10 Jahre darüber werden für Erwachsene 0,7 % bzw. 1,5 % der     geruderten Zeit abgezogen. Für jede mitrudernde Dame reduziert sich die Zeit um weitere 2 %

Der TSV Herrsching nahm mit 2 Booten an der Regatta teil. Eines davon war eine reine Männermannschaft mit einem Alter von 307 Jahren während das zweite Boot mit einer gemischten Mannschaft und einem Alter von 221 Jahren zur Wettfahrt antrat.

Der Chiemsee zeigte sich von seiner freundlichen Seite, denn es war sonnig und die wenigen Wellen wurden nur von der Berufsschifffahrt verursacht. Gewonnen wurde die Wettfahrt vom Schleißheimer RC in einer berechneten Zeit von 48:11 Minuten und gewannen somit den Prienathon Wanderpokal.

Nach einer Zeit von 55:42 Minuten gingen Heike, Gerda, Traudi, Bernardo und Claudia am Steuer als erstes TSV Boot über die Ziellinie und belegten damit Platz 13 in der Gesamtwertung. Unsere zweite Mannschaft mit Uwe,  Burkhard, Peter Pom., Ludwig und Steuermann Volker belegte in einer Zeit von 55:42 Minuten Rang 14. Diese Mannschaft erhielt als älteste Mannschaft Chiemgauer Marzipan und Lebkuchen einen Sonderpreis.

Wanderfahrt auf dem Plan- und Heiterwangersee

Der Münchner Ruder- und Segelverein (MRSV) hat eine Wanderfahrt am 6. September auf dem Plan- und Heiterwangersee auch dem TSV Herrsching angeboten, zu der sich schließlich 7 Mitglieder aus der Wassersportabteilung anmeldeten.

Kurz vor Fahrtantritt musste unglücklicherweise ein Ruderer absagen, für den es leider kein Ersatz gab und so starteten nur 9 Ruderer aus den Vereinen MRSV, SC Riederau und dem TSV Herrsching mit den am Vortag verladenen Vierern zum Plansee.

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Nach der Ankunft wurden die Boote sofort aufgeriggert und mit der Umrundung des Plansees begonnen. Da der See relativ klein ist wurde jede vorhandene Bucht ausgerudert. Am Ende des Sees ging es über kurze Zufahrt zum noch kleineren Heiterwangersee. Auch dieser See wurde unter Ausnutzung jeder Bucht umrundet. Die Mittagspause wurde in einem Gasthaus am Ende des Hinterwangersees eingelegt wo sich eine Wiese befand auf der wir beide Boote gut lagern konnten. Anschließend ruderten wir wieder zu unserem Ausgangspunkt zurück.

Die Wetterverhältnisse waren wechselhaft. Überwiegend war es wolkig aber aber es schien auch hin und wieder die Sonne. Beeindruckend war das Panorama der Ammergauer Berge, die den Plan- und Heiterwangersee umgaben und teilweise in Ufernähe steil anstiegen.

Ein ganz besonderer Dank gilt dem Fahrtenleiter Claus vom MRSV für seine gelungene Organisation dieser. Wanderfahrt.

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